Historie
Unsere Geschichte
Die Firma Demler wurde im Jahre 1931 von dem Baumeister Adolf Demler gegründet. Schon nach wenigen Jahren wurden Großbaustellen im Autobahnbau mit Erdbewegungen im großen Ausmaß abgewickelt. Zum Lösen und Laden großer Massen wurden ab 1936 schon Bagger eingesetzt. Der Transport des Bodens erfolgte gleisgebunden mit Feldbahnen.
Gegen Kriegsende gingen sämtliches Gerät und Material verloren. Nach dem Krieg fing der Firmengründer zunächst mit 5 Beschäftigten wieder an, kleinere Bauarbeiten im Hoch- und Tiefbau auszuführen. Ab 1947 stieg sein Sohn Dipl.-Ing. Hans Demler in das Unternehmen ein. Das Unternehmen wurde langsam wieder aufgebaut und beschäftigte Ende der 50er Jahre ca. 120 Mitarbeiter. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Hochbau eingestellt und man konzentrierte sich auf den Tiefbau, insbesondere Wasserbau (Flußregulierung) und große Kanalisationsmaßnahmen. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden die ersten Spundbohlen gerammt – zunächst freireitend mit Schnellschlagramme (Druckluft) an Seilbaggern.
Ab Mitte der 60er Jahre wurden die ersten Spundbohlen mit Dieselbär oder Schnellschlagramme an Seilbaggern mit Mäkler gerammt. Zu diesem Zeitpunkt konnten bereits Bohlen mit einer Länge von 15,00 m in den Boden eingebracht werden. Ebenfalls wurden während dieser Zeit die ersten Versuche mit elektrischen Vibrationsbären durchgeführt. Der Vibrationsbär hatte eine Fliehkraft von 15 to und wurde zum Ziehen von Rammrohren für die Herstellung von Ortbetonpfählen eingesetzt. Es gab noch keine hydraulischen Klemmzangen, der Vibrationsbär musste angeschraubt werden. Dies war damals sehr zeitaufwändig.
1973 übernahm in der nunmehr 3. Generation Dipl. Kfm., Ing. (grad.) Hans Adolf Demler die Geschäftsführung. Der Schwerpunkt der Investitionen wurde zunehmend in den Bereich Rammtechnik und ab 1988 auch in Bohrtechnik verlagert.
Der erste Vibrationsbär mit hydraulischer Klemmzange wurde 1973 angeschafft. Er hatte eine Fliehkraft von 25 to und wurde von einem Stromaggregat mit 130 KVA angetrieben. Dieser Vibrationsbär war lediglich zum Ziehen von Spundbohlen geeignet. Gerammt wurden die Spundbohlen zu diesem Zeitpunkt mit einer Dieselramme D 12, welche mäklergeführt war. Das Trägergerät war ein Seilbagger L 352 mit ca. 30 to.
1978 wurde der erste hydraulisch gesteuerte Mäkler mit einer Länge von 23,00 m am Seilbagger B 410 angeschafft. Gerammt wurde weiterhin mit einem Dieselbär D 12. 1980 wurde der erste große überregionale Rammauftrag beim U-Bahn-Bau in Köln-Deutz ausgeführt. Seit dieser Zeit wurde die Firma DEMLER im Spezialtiefbau zunehmend deutschlandweit tätig.
Die erste hydraulische Vibrationsramme wurde 1982 angeschafft. Sie hatte 40 to Fliehkraft und wurde überwiegend zum Ziehen von Spundbohlen eingesetzt (Fabrikat Tünkers). Im gleichen Jahr wurde die erste ABI-Rammanlage mit ca. 30 to Fliehkraft und Teleskopmäkler gekauft.
1988 wurde die erste Drehbohranlage Fabrikat Wirth BA 5 mit 8 to Drehmoment auf einem Sennebogen-Seilbagger gekauft. Die ersten Verbauträger wurden gebohrt. Pfähle bis Ø 90 cm bis in ca. 15,00 m Tiefe konnten mit viel Mut hergestellt werden.
Bis 1988 lag der Anteil Spezialtiefbau bei ca. 20 – 30 % des Umsatzes. Der Hauptumsatz wurde noch im kommunalen Tiefbau erzielt. Ab 1988 wurde der Anteil des Spezialtiefbaus jährlich gesteigert. Ab dem Jahr 2000 wurde der kommunale Tiefbau ganz eingestellt. Seitdem ist das Unternehmen zu 100 % im Spezialtiefbau tätig.
Seither erfolgte ein stetiger Ausbau im Bereich des Spezialtiefbaus. Heute steht eine schlagkräftige Kombination aus qualifizierten, erfahrenen Mitarbeitern und moderner Maschinentechnik zur Verfügung.
Im Jahre 2006 übergab Hans Adolf Demler die Mehrheit seiner Gesellschafteranteile an seinen Schwiegersohn Dipl.-Ing. Ansgar Langemeyer und seine Tochter Dipl.-Ing. Susanne Langemeyer, geb. Demler. Die Leitung des Unternehmens liegt nunmehr in der 4. Generation in den Händen von Ansgar Langemeyer.
