Erweiterung Pier III, Rostock
Kombinierte Wand aus Stahlrohren und Spundbohlen
Für die Erweiterung des Pier III in Rostock wird eine kombinierte Wand aus Stahlrohren mit dazwischen gesetzten Spundbohlen hergestellt.
Um die Stahlrohre einrammen zu können, müssen zuvor 530 Bodenaustauschbohrungen mit einem Durchmesser von 150 cm hergestellt werden, um die im Boden befindlichen Gerölle und die sehr festen Mergelschichten durch rammfähiges Material zu ersetzen.
Die Bohrtiefe ab Hafensohle beträgt max. 15,00 m. Bei einer Wassertiefe von 14,50 m und einer Pontonhöhe von 3,50 m ergibt sich somit eine maximale Gesamtlänge des Bohrstranges von 33,00 m.
Die Bohrarbeiten mit den beiden Geräte werden von einem 60m langem Ponton ausgeführt. Das geförderte Bohrgut wird mit einem Langstilbagger in die bereitstehende Schute geladen. Das Verfüllmaterial wird mit dem gleichen Bagger aus einer weiteren Schute in die Bohrungen eingefüllt.
- Bauherr:
Rostock Port Hafen Entwicklungsgesellschaft mbH - Auftraggeber:
Arge Ingenieurbau Pier III
Tiefbau GmbH Unterweser (Oldenburg)
F + Z Baugesellschaft mbH (Hamburg)
Josef Möbius Bau AG (Stralsund) - Leistung:
530 Bodenaustauschbohrungen, Ø 150 cm - Eingesetzte Geräte:
Bauer BG 40
Delmag RH 34 W - Leistungszeitraum:
Mai - September 2010


